Botticelli-Ausstellung im Städel-Museum

Einer der großen Meister der italienischen Renaissance erfährt im Frankfurter Städel-Museum derzeit eine besondere Würdigung. Mit rund 80 Exponaten aus dem eigenen Schaffen und einigen Werken seiner Zeitgenossen wird der Florentiner Künstler Sandro Botticelli in seinem historischen Kontext gezeigt. Die Ausstellung dauert bis zum 28. Februar 2010.

Die italienische Renaissance hat in der Kunst Botticellis ihren zentralen Ausdruck gefunden. Ideale der Epoche finden sich in seinen Werken auf archetypische Weise repräsentiert. Mythologische Gestalten und Madonnenbilder bevölkern sein Oeuvre, und alle sind sie von ebenso bemerkenswerter Schönheit wie leichter Melancholie bestimmt. Viele der Exponate im Frankfurter Städel-Museum legen davon Zeugnis ab.

Ursprünglich war Botticelli zum Goldschmied ausgebildet worden, wechselte aber schnell das Fach und widmete sich der Malerei. 1740 begann er, sich mit wichtigen öffentlichen Aufträgen einen Namen zu machen und schuf eine ganze Reihe aufsehenerregender Altarbilder.

Die regierenden Medici hielten stets große Stücke auf den Künstler und waren so allzeit wohlgesinnte Förderer. Seine Tafel- und Freskenmalereien trugen seinen Ruf bis nach Rom und bewegten Papst Sixtus IV dazu, ihn 1481 neben anderen Malern mit der Ausstattung der Sixtinischen Kapelle zu beauftragen.

Die Ausstellung in Frankfurt ist dreigeteilt und stellt Botticellis Werken Arbeiten einiger Zeitgenossen wie Filippino Lippi oder Andrea del Verrocchi zur Seite. Bedeutende Gemäldesammlungen aus Europa und den USA trugen Exponate bei und ermöglichten einen umfangreichen Einblick in alle Schaffensphasen des Künstlers.

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Städel Museum
Schaumainkai 63
60596 Frankfurt am Main

Öffnungszeiten:
Dienstag, Freitag 10:00–18:00 Uhr
Mittwoch, Donnerstag 10:00–21:00 Uhr
Samstag und Sonntag 10:00–18:00 Uhr

Karten kosten wochentags regulär 10 und am Wochenende 12 Euro.Similar Posts: