Temporäre Kunsthalle in Berlin

Die Temporäre Kunsthalle in Berlin wurde Ende Oktober 2008 auf der Fläche, auf der früher der Palast der Republik stand, eröffnet. Zwei Jahre, bis zum Baubeginn des Humboldt-Forums, wird dort aktuelle internationale Kunst von in Berlin lebenden Künstlern gezeigt.

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Initiiert hatten den Interims-Kubus, der aus dem inneren Ausstellungsraum und der als Projektionsfläche nutzbaren Außenfläche besteht, Constanze Kleiner und Coco Kühn, nachdem schon während des Abrisses von Erichs Lampenladen ein weißer Kubus in dessen Inneres gesetzt worden war, der als Ausstellungsraum genutzt wurde.

Während im Inneren am 11. Juli bereits die vierte Ausstellung eröffnet wird, in der Jennifer Allora und Guillermo Calzadilla Film, Skulpturen, Performance und Installationen präsentieren, ist auf der Außenhülle seit September eine Arbeit von Gerwald Rockenschaub zu sehen.

Wenn die Temporäre Kunsthalle Ende 2010 dem entstehenden Humboldt-Forum weichen muss, könnte sie als Konzept in die nächste Stadt weiterziehen, die Macher des Berliner Vorzeigeprojektes denken beispielsweise an Moskau und seinen Roten Platz oder auch Peking und den Platz des Himmlischen Friedens als ideale Standorte, auch um das Konzept der deutschen Kunst-Macher auf internationaler Ebene noch bekannter zu machen.Similar Posts: