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Some Guy who kills People: US-Independent-Hit endlich in Deutschland

Es hat eine ganze Weile gedauert und viele begeisterte Kritiken mussten geschrieben werden, bis sich ein deutscher Verleih für eine der sehenswertesten Independent-Komödien der letzten Jahre interessierte. Jetzt ist „Some Guy who kills People“ unter dem etwas arg fehlgeleiteten Titel „Mordlust“ endlich auch hierzulande erschienen.

Beinahe hätte John Landis auf dem Regiestuhl Platz genommen. Doch der Macher von Klassikern wie „Blues Brothers“ und „American Werewolf“ musste quasi in letzter Minute absagen, weil ein anderes seiner langjährigen Lieblingsprojekte entgegen aller Erwartung überraschend doch noch zustande gekommen war. Als ausführender Produzent blieb er dem Film jedoch treu und ließ einige eigene Ideen in das Drehbuch einfließen.

„Some Guy who kills People“ ist nicht nur ein Film mit einem der seltsamsten Titel überhaupt, er vereint auch auf ganz eigene Weise mehrere Genres in sich, die sich ansonsten eher selten gemeinsam finden lassen. Am ehesten beschrieben als Slasher-Komödie vor dem Hintergrund eines Familiendramas, geht die Independent-Produktion aus der Feder von TV-Autor Ryan Levin („Scrubs“) durchweg ihre ganz eigenen Wege.

Hauptfigur ist der psychisch angeschlagene Ken, ein Einzelgänger ohne große Ambitionen. Als Hilfskraft in einem Eiscafé hat er keine Zukunftsperspektive und sein Talent als Comiczeichner behält er am liebsten für sich. Als um ihn herum nach und nach ehemalige Mitschüler einem Serienkiller zum Opfer fallen, besteht kein Zweifel, dass sich Ken für Erniedrigungen aus seiner Vergangenheit brutal rächt. Doch dann steht seine ihm bis dato unbekannte Tochter vor seiner Tür und stellt sein Leben völlig auf den Kopf.

Prominent besetzt mit Kevin Corrigan aus „Fringe“, Barry Bostwick aus „Cougar Town“, Leo Fitzpatrick aus „The Wire“ und Lucy Davis aus „The Office“, dem britischen Vorbild von „Stromberg“, gehört dieser Film zum Ungewöhnlichsten, aber vor allem auch Lustigsten, was das amerikanische Independent-Kino derzeit zu bieten hat. Deutschland-Premiere war übrigens bereits vergangenen Mai beim 16. Weekend of Fear.Similar Posts: