Mit grünen Geldanlagen den Umweltschutz fördern

Photovoltaik-Anlage im Vordergrund und konventionelles Kraftwerk im HintergrundFukushima, zunehmende Hurrikans oder extreme Dürre – all das lässt Menschen umdenken. Und sie möchten investieren. Investieren in erneuerbare Energien, in alternative Energiegewinnung aus Überzeugung oder einfach aus Spaß am Profit. Doch wie echt sind Ökoaktien, wie sehr beeinflussen sie den Markt, verändern die Umwelt zum Besseren?

Die Umwelt retten

Erstes Ziel etwa der Hälfte aller Anleger in Ökoaktien ist die Rettung der Umwelt und somit der Welt. Diese Menschen handeln aus Ideologie, möchten Neues voran treiben, alte Zöpfe abschneiden. Aber nicht immer halten die Anbieter, was sie versprechen. Ökoaktien gibt es mittlerweile von beinahe jedem Energiekonzern bzw. Anbieter. Beinahe jedes Stadtwerk hat eigene Ökofonds bzw. bietet alternative Energiegewinnung zum Kaufen an. Doch gerade hier ist längst nicht alles grün, was grün aussieht. Viele Windkraftanlagen sind z. B. mit den alten Kleinrotorblättern ausgestattet. Auf diese Weise wird zwar grüner Strom produziert, aber nicht so effizient wie es möglich wäre. Wenn Sie in eine grüne Zukunft investieren möchten, sollten Sie sich zunächst einmal bei Branchenführern nach sinnvollen Anlagemöglichkeiten erkundigen.

Die Macht des Geldes

Denn die Macht des Geldes lockt auch im Bereich des grünen Geldes schwarze Schafe auf die Weide. Schließlich ist der Umweltsektor der größte Wachstumsfaktor der vergangenen Jahre und er verspricht, auch weiterhin rasant zu wachsen. Ökobanken schießen wie Pilze aus dem Boden und sogenannte Umweltreporter geben auf Internetseiten „Tipps“ zum Ankauf von Ökoaktien. Den Umweltschutz nachhaltig fördern, kann aber nur der, wer in realistischen Gewinnausschüttungen denkt. Die Projekte im Öko Bereich sind personal- und somit kostenintensiv. Sie sind sozial vertretbar und achten auf die richtige Bezahlung der Mitarbeiter. Entsprechend hoch sind die Bearbeitungsgebühren und klein die Renditen. Branchenoldies wie die GLS Bank oder andere größere Gesellschaften bieten eigene Fonds und Ökoaktien an. So können Sie sich aussuchen, ob Sie in soziale oder reine Umweltprojekte investieren möchten.

Fazit: weniger Gewinn – höherer Beitrag für die Umwelt

Das gute an der Energiewende ist sicherlich der Ausstieg aus der deutschen Atomenergie. Das Negative folgt aber meist auf den Fuß, denn wo sich Geld vor allem schnell verdienen lässt, bleiben die schwarzen Schafe nicht zu Hause. Es gilt also wachsam sein Geld zu investieren – am besten tun Sie dies bei großen bekannten Ökobanken.

Foto: martiposa – FotoliaSimilar Posts: