Warum man beim Depotwechsel bares Geld sparen kann

Warum man beim Depotwechsel bares Geld sparen kannEs sind die extrem niedrigen Sparzinsen, die dafür sorgen, dass sich immer mehr Anleger nach Alternativen umsehen. Wer etwa seinen Tagesgeld- oder auch Aktiendepot-Anbieter wechselt, der spart mitunter aber nicht nur Geld, sondern kann sogar noch Geld bekommen.

 

 

 

 

Brokervergleich durchführen!

Wertpapiere, ganz egal ob ETFs, Fonds oder Aktien, sind in den letzten Jahren so beliebt wie noch nie. Die Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank (kurz: EZB) hat dafür gesorgt, dass sich immer mehr Deutsche von den traditionellen Produkten verabschiedet haben und nun an der Börse mitmischen.

Bevor man sich für einen Broker entscheidet, sollte natürlich im Vorfeld ein Vergleich durchgeführt werden. Schlussendlich fallen mitunter Ordergebühren, Depotführungsgebühren oder auch Inaktivitätsgebühren an, die allesamt einen Einfluss auf die Rendite haben. Hat man bereits ein Depot und im Zuge des Vergleichs über https://depotvergleich.com/ festgestellt, dass es attraktivere Produkte gibt, sollte man sich mit einem Depotwechsel befassen.

Mitunter ist es aber auch ratsam, wenn man mehrere Depots behält. So etwa, wenn ein Broker eine sehr attraktive Prämie in Aussicht stellt, die Ordergebühren jedoch recht hoch sind – das heißt, die Prämie wird einkassiert, die Käufe wie Verkäufe jedoch bei einem kostengünstigeren Broker ausgeführt.

Depotwechselservice ist (in fast allen Fällen) kostenlos

Ein Depotwechsel ist in der Regel kostenlos. Da sich jeder Broker über neue Kunden freut, wird auch immer ein sogenannter Depotwechselservice angeboten. Wird also ein neues Depot eröffnet, so kann dem Broker die Vollmacht erteilt werden, sodass dieser die bestehenden Aktien, Fonds und auch sonstigen Wertpapiere übernehmen und in das aktuelle Depot weiterleiten darf. Ausgeschlossen sind jedoch Papiere ohne Börsennotierung und geschlossene Fonds.

Nicht nur auf die Prämien Rücksicht nehmen

Mitunter warten auch Boni oder auch Vergünstigungen auf den neuen Kunden. Nicht nur Tagesgeld-Anbieter winken mit interessanten Angeboten – auch Broker wollen mit speziellen Extras neue Kunden gewinnen. Gibt es beim Tagesgeld oft einen überdurchschnittlich hohen Zinssatz, der in der Regel für ein paar Monate gilt, so locken Broker oft mit einer 100-Euro-Prämie.

Doch hier ist natürlich Vorsicht geboten – eine 100-Euro-Prämie mag natürlich durchaus verlockend sein, hat jedoch keinen nachhaltigen Effekt, wenn dann doppelt so hohe Depot- und Ordergebühren wie beim bestehenden Broker bezahlt werden müssen.

Ein Depotwechsel sollte immer nur dann durchgeführt werden, wenn man auch tatsächlich Geld sparen kann. Aus diesem Grund sollte im Zuge des Brokervergleichs nicht nur auf etwaige Extras – so auf Prämien oder Rabatte – geachtet werden, sondern auch auf die Gebühren.

Warum bei einem Depotwechsel keine Abgeltungssteuer zu entrichten ist

Aus steuerrechtlicher Sicht ist darauf Rücksicht zu nehmen, dass das Kaufdatum und auch der Kaufkurs ebenfalls in das neue Depot übernommen werden. Denn jene Anschaffungsdaten spielen aus steuerlicher Betrachtung eine wesentliche Rolle, sofern die Papiere zu einem späteren Zeitpunkt verkauft werden sollen.

Aufgrund der Tatsache, dass die Depotübertragung nicht zu einem Gläubigerwechsel führt, wird der Depotwechsel auch nicht als Verkauf der Papiere wahrgenommen. Der Anleger muss also keine Angst vor der Abgeltungssteuer haben. Anders sieht die Situation jedoch aus, wenn die Übertragung auf ein Depot eines Dritten vorgenommen wird – das heißt, hier hat ein Gläubigerwechsel stattgefunden, sodass eine Abgeltungssteuer zu entrichten ist.

Bildcredit: Pixabay, 2411763, geralt

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