Niedersachsen, der Wirtschaftsstandort mit Erfolg

Niedersachsen, der Wirtschaftsstandort mit ErfolgNiedersachsen liegt vorn, auf jeden Fall wenn es um die Wirtschaft geht. Für das BIP (Bruttoinlandprodukt) konnte im ersten Halbjahr eine Steigerung von 1,6 Prozent verzeichnet werden, das teilte das Landesamt für Statistik Ende September 2015 mit.




Besser als der Bundesdurchschnitt

Eine Steigerung von 1,6 Prozent liegt über dem Bundesdurchschnitt von 1,4 Prozent, damit hat Niedersachsen die höchste Wirtschaftskraft der Bundesrepublik. Reale Umsatzsteigerungen konnten vor allem die folgenden Branchen verzeichnen:

  • das verarbeitende Gewerbe (plus 3,6 Prozent)
  • der Einzelhandel (plus 1,6 Prozent)

und

  • das Gastgewerbe (plus 2,2 Prozent)

Das Baugewerbe konnte nur ein Plus von einem Prozent verbuchen. Der Großhandel muss mit sinkenden Umsatzzahlen (minus 2,3 Prozent) zurechtkommen.

Drei, die es geschafft haben

Der Mittelstand in Niedersachsen ist ein starker Motor, der den Erfolg bei der letzten Auswertung des Landesamts für Statistik sicher positiv beeinflusst hat. Drei Unternehmen des Mittelstands und ihre Erfolgsgeschichten sollen hier kurz vorgestellt werden.

Schwarz Cranz: Mit Tradition ins die Moderne – mit Erfolg

Wurst- und Schinkenspezialitäten, das ist das Betätigungsfeld von Schwarz Cranz aus Neu Wulmstorf. Mittlerweile beschäftigt Kristin Schwarz, Urururenkelin des Landschlachterei-Gründers Paul Wilhelm Schwarz, die das Unternehmen zukunftsfähig modernisiert hat, mehr als 500 Menschen.

Roßmann: Erfolgs-Drogerie aus dem Jahr 1972

Dirk Roßmann gründete im Alter von nur 25 Jahren die erfolgreichen Drogeriekette in Hannover. Mittlerweile ist die Roßmann GmbH die zweitgrößte Drogeriemarktkette Deutschlands. In rund 1.900 Filialen arbeiten 28.000 Mitarbeiter. Der Umsatz betrug 1982, zehn Jahre nach der Gründung, bereits rund 87 Millionen Euro.

Ottobeck: mehr Mobilität für Menschen mit Handikap

Hans Georg Näder hat das familiengeführte Unternehmen aus Duderstadt zum Weltmarktführer für technische Orthopädie und Prothetik gemacht. 1919 ursprünglich gegründet, um die Verletzten des Ersten Weltkriegs mit Prothesen zu versorgen, ist das Unternehmen nun bereits in dritter Generation erfolgreich – und darauf ist man berechtigterweise stolz. 6.000 Mitarbeiter erwirtschaften im Jahr 2013 einen Umsatz von knapp einer Milliarde Euro.


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