Mückenplage in Deutschland: Was tun bei Allergien?

Allergische Frau

Mückenstiche sind zwar lästig, doch in der Regel harmlos und nach wenigen Tagen vergessen. Einige Menschen reagieren jedoch allergisch auf das Gift, das die Mücke beim Stechen in die Haut injiziert. Es entstehen dicke Quaddeln, die stark jucken und sogar schmerzen können. Lesen Sie hier, was Betroffene tun können und wie Sie das Risiko für Mückenstiche wirkungsvoll reduzieren.

Richtig vorbeugen

Eine gute Vorbeugung ist für Allergiker besonders wichtig, um Mückenstiche und die damit verbunden Unannehmlichkeiten von vornherein zu vermeiden. Die Fenster in der Wohnung können mit Fliegengittern versehen werden, damit die kleinen Plagegeister gar nicht erst ins Haus gelangen. Wahlweise kann ein Moskitonetz, das um das Bett gespannt wird, benutzt werden – es schützt jedoch nur nachts. Für Allergiker ist es zudem empfehlenswert, helle Kleidung zu tragen, denn Mücken fühlen sich durch dunkle Flächen besonders stark angezogen. Da nackte Haut durch die Abgabe von Schweiß ebenfalls anziehend wirkt, ist zudem das Tragen von langer Kleidung ratsam. Auch sogenannte Repellentien, also Mückenschutzmittel, die direkt auf die Haut aufgebracht werden, können Mücken vom Stechen abhalten. Wird ein Mückenschutzspray oder eine Creme aufgetragen können Mücken und andere blutsaugende Insekten den menschlichen Körpergeruch nicht mehr wahrnehmen, was das Risiko, gestochen zu werden, erheblich reduziert.

Mückenstiche behandeln

Wenn Allergiker trotz gründlicher Vorbeugemaßnahmen gestochen werden ist eine schnelle Behandlung unerlässlich. Zwar ist eine Mückenstichallergie aller Regel nach harmlos, dennoch kann es gelegentlich zu Entzündungen oder anderen Komplikationen kommen. Der Stich sollte sofort gekühlt und der betroffene Körperteil ruhig gehalten werden. Zum Kühlen kann entweder ein Kühlkissen oder ein Eiswürfel verwendet werden. Auch kühlende Gels und Salben, die zusätzlich die Schwellung und den Juckreiz mindern, sind empfehlenswert. Wenn die Einstichstelle übermäßig anschwillt, schmerzt und auch nach mehreren Tagen noch keine Besserung in Sicht ist, sollten Sie jedoch unbedingt einen Arzt aufsuchen. Eventuell müssen dann Medikamente wie Antibiotika oder Histamine eingenommen werden.

Mückenplage adé!

Eine Mückenstichallergie ist im Vergleich zu Bienen- oder Wespenstichallergien harmlos, kann aber dennoch äußerst unangenehm sein. Vorbeugende Maßnahmen wie Fliegengitter, lange Kleidung und Mückenschutzsprays können das Risiko, gestochen zu werden, erheblich reduzieren und sollten daher für Allergiker selbstverständlich sein.

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