Die Autofolie als Werbeträger

Mann beklebt Auto Mit bedruckten Autofolien den eigenen Pkw als Werbeträger nutzen – hier erfahren Sie, was Sie dabei beachten sollten.

Die Unterhaltskosten für den Pkw, die Versicherungsbeiträge, Ausgaben für Sprit und vielleicht den Stellplatz belasten das Portemonnaie – könnte nicht auch das Auto etwas zum Unterhalt beisteuern? Viele Besitzer überlegen, ihr Auto für Werbezwecke zur Verfügung zu stellen. Und viele Unternehmen, ob Lieferservice oder lokaler Handwerker, Internet-Shop oder Kfz-Werkstätte, buchen Werbefläche bei Privatleuten oder den eigenen Mitarbeitern.

Welches Verfahren eignet sich für die Autowerbung?

Die Fahrzeugverklebung mit einer speziellen Folie erlaubt den variablen Einsatz des Fahrzeugs für verschiedene Werbezwecke. Dabei werden die gesamte Oberfläche oder Teile des Fahrzeugs mit den Folien verklebt. Falls das gesamte Auto beklebt werden soll, bietet sich eine elastische Folie an, die sich der Form des Autos anpasst. Die Folien können digital bedruckt werden und verwandeln so den Firmen- oder Privat-Pkw in einen Werbeträger.

Folie vom professionellen Anbieter

Die Folie selbst sollte professionell angebracht werden, dann kann sie zusätzlich zum Werbeauftritt auch das Auto schützen. Mehr über die unterschiedlichen Folientypen und Aufbringungsweisen finden Sie unter diesem Infolink. Die Folie beugt bei fachgerechter Montage Schäden am Lack durch Sonneneinstrahlung oder kleine Steinchen vor und kann kleine Kratzer verhindern. Qualitativ hochwertige Folien können sieben Jahre oder länger halten – auch die Demontage sollte wieder mit professioneller Unterstützung durchgeführt werden, um Schäden am Pkw zu vermeiden.

Vorsicht vor unseriösen Anbietern

Der ADAC warnt allerdings vor unseriösen Anbietern. Bei unrealistischen Verdienstversprechungen oder bei Vermittlern, die Gegenleistungen verlangen, sollten Interessenten misstrauisch werden. Die Pkw-Eigner sollten auf jeden Fall auf einem schriftlichen Vertrag bestehen, in dem Pflichten, Rechte und vor allem die Laufzeit festgehalten sind. Informationen und Unterstützung bei der Vertragsüberprüfung erhalten Autobesitzer bei Verbraucherschutzorganisationen oder dem ADAC. Und wenn dann die Erlöse fließen – vergessen Sie sie nicht in der Steuererklärung! Zusatzverdienste – und als solche zählen die Einkommen aus der Werbung auf dem eigenen Pkw – müssen versteuert werden.

Foto: Thinkstock, iStock, Ikonoklast_Fotografie

Similar Posts: