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Politisch unkorrekter Humor vom Feinsten: Oliver Polak Tour „Jud süß sauer“

„Ich bin Jude, ich darf das“ nach diesem Motto startet Oliver Polak seine erste Comedy-Tour namens „Jud süß-sauer“. In seinem Programm geht er mit viel Witz an die sonst so verbotenen Themen.

Witze über die jüdische Religion, oder sogar Konzentrationslager, mögen für viele Menschen vor allem in Deutschland ein absolutes Tabu Thema sein. Doch genau deswegen greift der Comedian Oliver Polak das Thema auf und lässt einen politisch unkorrekten Witz nach dem anderen raus.

Denn der junge Komiker ist selber Jude und fühlt sich berechtigt ein wenig mit diesem Thema zu spielen. Besonders gläubig ist er nicht und war es wohl nie und seinen Fans scheint die neue Nischen-Komik besonders gut zu gefallen.

In anderen Ländern, wie zum Beispiel Amerika, zählt der Juden Humor schon lange zum Standartprogramm und die Camedians, wie Sarah Silverman, wurden zu regelrechten Stars der Comedy-Szene. Ob dieser Erfolg in einem Land mit solcher Juden Vergangenheit, wie unserer, ebenfalls möglich ist, bleibt allerdings noch fraglich.

Mit seinem ersten Buch zu diesem Thema namens „Ich bin Jude, ich darf das“, in dem er seine Jugenderinnerungen auf schrieb, schaffte er es sogar zum Bestseller. Und nun geht er mit seinem Stand-up Comedy Programm „Jud süß-sauer“ auf Deutschlandtour.

Auch bei dieser Tour wird sein Leben als Jude im Mittelpunkt bleiben. Denn Polak erlebte schon allein in seiner Jugend genug, um noch einige Shows und Bücher zu füllen und wird wohl auch in Zukunft dank seiner Religion in einige erschreckend komische Situationen kommen.

Oliver Polak wuchs in Norddeutschland in der Kleinstandt Papenburg auf und war mit seinen Eltern der einzige Jude in der Stadt, was selbstverständlich nicht immer einfach war. Obwohl er mit seinen Mitschülern eigentlich immer relativ gut zurecht kam, machte er sein Abitur an einer jüdischen Privatschule in London.

Nach der Schule realisierte er sich nach und nach seinen Traum, Comedian zu werden. Zunächst arbeitete er als Moderator für RTL und besuchte die Schauspielschule in Berlin, bis ihm die Chance gegen wurde, als Comedian durch zu starten.

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