Umsonst und draußen – Die Rheinkultur kommt!

Sommerzeit ist Festivalzeit! Deswegen lässt es sich – auch wenn es penetrant erscheinen mag- nicht vermeiden regelmäßig davon zu berichten, wann wie wer wo zu was für Preisen und Kondititonen spielt, rockt und singt. Gerade eben noch von der Fusion erzählt, lockt nun eine ganz andere Veranstaltung, die jedoch nicht minder interessant ist, zumal sie auf eine lange Tradition blicken kann und außerdem – hier kommt der Knaller- ganz umsonst ist, jawoll!

Die Rede ist von der Rheinkultur, Bonns größtem Open-Air-Festival, das dieses Jahr am Samstag, den 05.07 08 wieder auffährt. Das Ganze findet, wie immer im Park in den Rheinauen statt.

Wie oft hieß es in den vielen Jahren seit der Existenz der Rheinkultur „Es geht nicht mehr, es gibt keine Geld, wir müssen aufhören!“ und wie oft konterten Fans und Anhänger dieses Riesen-Events mit dem Slogan „Rheinkultur darf nicht sterben!“. Es scheint sich gelohnt zu haben, denn die Rheinkultur 2008 präsentiert sich so lebendig und rock’n’rollig, wie selten zuvor.

Dabei hält man auch dieses Jahr an dem nun schon seit den 90er Jahren konzipierten Bühnenstrategie fest: Blaue Bühne, grüne Bühn, rote Bühne. Im folgenden sollen die Top-Acts kurz vorgestellt werden.

Blaue Bühne: Als Top- Act werden auf der diesjährigen Rheinkultur die Münchner Band Sportfreunde Stiller auffahren. Am Nachmittag spielen Tomte, die Band um Sänger Thees Ullman und das Label Grand Hotel van Cleef, das sich in den letzten Jahren vom Einheizer für die Hamburger Jungs um Kettcar zur eigenständigen Indie-Pop-Maschine gemausert hat.

Rote Bühne: Jawoll – hier geht es zur Sache! Als Headliner kommen Anti-Flag, vorher spielen die nicht minder rockigen Jungs von Blackmail. Trotzdem sollte man sich schon um 12 Uhr an der Roten Bühne einfinden. Die großartige dänische Band Dúné spielt, machen eine Art Elektro-Rock, der fantastisch und wunderbar tanzbar ist.

Grüne Bühne: Auf der Grünen Bühne sind dieses Jahr auffallend viele Liedermacher vertreten. Als Top-Act hat die Rheinkultur die Truppe der Wohnraumhelden& Freunde of Liedermaching engagiert. Witzige, intelligente und selbstironische Texte, bei denen man schön mitgrölen kann, sind garantiert. Für Reggae-Fans spielt Jondo, der inzwischen so erfolgreich ist, dass er schon als Nachfolger von Gentleman gehandelt wird.

Des weiteren fährt die Rheinkultur noch mit einem Tanzberg für Elektrofans, einer Sportares und einem Hip-Hope-Stage auf. Leute, was red‘ ich? Dieser Artikel ist schon viel zu lang – also: Los, auf die Rheinkultur mit Euch, aber zackig!

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