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Pacific Standard Time: Kunst aus L.A. – Ausstellung in Berlin

Beim Gedanken an Los Angeles ist eine ausgedehnte Kunstszene nicht unbedingt das erste, was einem einfällt. Ganz im Gegenteil, die Westküste der USA wird in diese Hinsicht eher als Diaspora begriffen, wohingegen New York als echter Platzhirsch gilt. Im vergangenen Jahr belegte eine umfangreiche Ausstellung, wie irrig diese Ansicht ist. Teile kommen jetzt nach Deutschland.

Bis zum 10. Juni gibt es im Berliner Martin-Gropius-Bau unter dem Titel „Pacific Standard Time. Kunst in Los Angeles 1950-1980“ europaweit exklusiv zwei der Kernausstellungen der umfangreichen Schau gleichen Namens zu sehen, die im vergangenen Jahr in der amerikanischen Kunstszene für einiges Aufmerken sorgten.

Protagonisten beider Ausstellungsteile sind so illustre Namen wie David Hockney, Edward Kienholz, Bruce Nauman und John Baldessari, aber auch eher unbekannte Künstler, die es noch zu entdecken gibt. Extra für Berlin wurden zusätzlich fünfzig Arbeiten des Architekturfotografen Julius Shulman zusammengestellt, der mit seinen Aufnahmen das Bild des kalifornischen Lebensstils entscheidend prägte.

Im ersten Ausstellungsteil mit dem Titel „Gegenströmungen“ (im Original „Crosscurrents in L.A. – Painting and Sculpture 1950-1970“) werden 70 Werke von über 50 Künstlern gezeigt, darunter Hockneys berühmter „Bigger Splash“ oder der „Volksempfänger“ von Kienholz, der von 1973 immer wieder zeitweise in Berlin gelebt hatte. Der zweite Ausstellungsteil „Grüße aus L.A.“ umfasst rund 200 Dokumente wie Fotografien, Künstlerkataloge, Bücher, Poster, Postkarten, Einladungen und Briefe.

Parallel erscheint ein umfangreicher Katalog bei Hatje Cantz zum Museumspreis von 38, sowie zum Buchhandelspreis von 49,80 Euro (ISBN 978-3-7757-3304-5). Eine englischsprachige Museumsausgabe ist ebenfalls erhältlich.

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Martin-Gropius-Bau Berlin
Niederkirchnerstraße 7, 10963 Berlin

Öffnungszeiten:
Mittwoch bis Montag 10 – 19 Uhr

Eintritt:
regulär 12, ermäßigt 9 EuroSimilar Posts:

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