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John Smith: 3 Ausstellungen für den britischen Videokünstler

Durchschnittlicher kann ein Name kaum sein, und umso diametraler steht er dem Werk dessen gegenüber, der ihn trägt. John Smith gehört zu den wichtigsten Videokünstlern der Gegenwart, ist einem breiteren Publikum hierzulande allerdings eher unbekannt. Mit gleich drei Ausstellungen in Bremen, Hannover und Berlin könnte sich das jetzt ändern.

Auf der Berliner Biennale 2010 konnte man zwölf Minuten eine Londoner Kreuzung beobachten und dabei zuhören, wie eine Stimme das Geschehen aus dem Off kommentierte und gelegentlich auch Anweisungen gab. „The Girl Chewing Gum“ hieß das Video und sein Macher war John Smith.

1952 geboren, macht Smith seit über dreißig Jahre Videokunst und Experimentalfilme, die keine Antworten geben wollen, aber mit ironischem Blick die Gesetze der Wirklichkeit auf den Kopf stellen. So etwa zeigt er in „Gargantuan“, wie eine zunächst riesengroße Amphibie so lange schrumpft, bis sie nur noch ganz winzig ist. Und in „The Black Tower“ wird die Hauptfigur von einem rätselhaften schwarzen Turm durch London verfolgt.

Smith studierte Film an Londoner Royal College of Art, heute ist er selber Professor für Künste an der University of East London. Seine Filme, Videos und Installationen sind seit 1972 in Galerien und Ausstellungen weltweit zu sehen. Gleich drei Locations widmen ihm jetzt hierzulande Retrospektiven unterschiedlichsten Umfangs.

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John Smith: Worst Case Scenario. Filme von 1975-2003
21.01. – 25.03.2012

Weserburg – Museum für moderne Kunst
Teerhof 20, 28199 Bremen

Öffnungszeiten:
Dienstag, Mittwoch und Freitag 10-18 Uhr
Donnerstag 10-21 Uhr
Samstag und Sonntag 11-18 Uhr

Eintritt:
Erwachsene 8, ermäßigt 5, Familien 14 Euro

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John Smith: Slow Glass
11.02. – 03.03.2012

Galerie Tanya Leighton
Kurfürstenstraße 156, 10785 Berlin

Öffnungszeiten:
Mittwoch bis Samstag 12-18 Uhr
und nach Vereinbarung

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John Smith: Bildstörung
24.02. – 29.04.2012

Kestnergesellschaft
Goseriede 11, 30159 Hannover

Öffnungszeiten:
täglich 11-18 Uhr
Donnerstag 11-20 Uhr
Feiertags 11-18 uhr

Eintritt:
Einzelticket 7, ermäßigt 5 Euro
Ausstellungseröffnungen 10 EuroSimilar Posts: