Ab ins Museum – am besten die ganze Nacht!

Vor zwölf Jahren fand in Berlin die 1. Lange Nacht der Museen statt. Rückblickend berichtet Volker Hassemer in der Jubiläumsausgabe des Museumsjournals folgendes:

„Die erste lange Nacht kam, und der Himmel brach auf – nasskalt, und doch herrlich. Alle ließen sich mitreißen von der Lust am Erfolg: die Mitarbeiter der Museen, die Fahrer der hoffnungslos überlasteten Busse (»wer konnte denn ahnen, dass so viele…«), vor allem natürlich die Besucher. So tief die Temperaturen, so lang waren die Schlangen vor den Museen. Und die Gesichter der Wartenden freundlich, voller Erwartung. »Ins Museum nach Schließung«, das reizte. Das durchschlagende Erlebnis: Besucherschlangen!“

Dieses Jahr dürften die Temperaturen nicht ganz so eisig sein, wie damals. Schließlich findet die 23. Lange Nacht der Museen in Berlin dieses Jahr am 30. August sein, wo die Temperaturen noch erträglich sein dürften. An diesem Tag sind in Berlin wieder über 110 Museen, Archive und Gedenkstätten für das Publikum außerhalb der regulären Öffnungszeiten geöffnet und bietem mit einem kulturellen und kulinarischen Sonderprogramm etwas an, was der herkömmliche Museumbesuch nicht bietet.

Die diesjährige Lange Nacht der Museen steht unter dem Motto „Schlösser, Parks und Gärten“. Doch aufgepasst, denn tatsächlich lockt die „Loveparade der schönen Künste“, wie man die „Lange Nacht…“ in Berlin inzwischen nennt, sehr viele Besucher an; durchschnittlich 150 000. Allerdings ist man mit Shuttle-Bussen gut auf den Besucherandrang vorbereitet, der insegsamt 60 Museen anfahren wird.

Am 30. August sollte man sich also nichts vornehmen, sondern stattdessen ins Museum gehen. Ein kleiner Trost für alle, die an diesem Tag nicht können: Alle Museen der Stadt sind auch an alles weiteren Tagen des Jahres geöffnet und können ganz in Ruhe besichtigt werden;-)

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