24. Mai: Der Tag der Parke

Endlich macht es wieder Spaß draußen zu sein. Spaziergänge, Rad fahren oder einfach nur mal wieder im Park zu liegen und es sich gut gehen lassen. An diesem Wochenende, sollte das Wetter es gut mit uns meinen, sollte man genau dies tun und dabei den „europäischen Tag der Parke“ feierlich begehen.
Noch nie von dem Tag der Parke gehört? Ich bis vor kurzem auch nicht, doch schon seit 1999 feiert man diesen Tag. Ins Leben gerufen wurde dieser Tag von der Organisation EuroParc, die sich für den Schutz der europäischen Naturschutzgebiete einsetzt. Das Datum geht auf den Gründungstag des 1. europäischen Nationalpark am 24. Mai 1909 in Schweden zurück und seitdem finden in 34 europäischen Ländern unterschiedliche Aktivitäten rund um die Natur statt.
Dieses Jahr feiert der europäische Tag der Parke sein 10-jähriges Jubiläum, was natürlich besonders Anlaß gibt, sich dieses Wochenende auf ins Grüne zu machen. Europaweit wurden Nationalparke, Naturparke und Biosphärenreservate von EuroParc dazu aufgerufen, mit kreativen Ideen Besucher auf die Besonderheit ihrer Landschaft aufmerksam zu machen und sie gleichzeitig für die bedrohliche Situation der Tier- und Pflanzenwelt zu sensibilisieren. Vor dem Hintergrund der Diskussionen um den Klimawandel, stellt es eine besondere Herausforderung dar, die Artenvielfalt der heimischen Wälder und Naturlandschaften zu erhalten.

Derzeit gibt es in Deutschland 14 Nationalparks, 14 Biosphärenreservate und 94 Naturparke, die bemüht sind bei den Bürgern Interesse zu wecken. Das scheint ihnen auch zu gelingen zu können, denn die Besucher erwarten Naturerlebnisse der besonderen Art. Neben Ausflügen und Wanderungen, finden sich auch viele Kreativangebote, die vor allem für Familien geeignet sind. Das Wochenende ist wohl gerettet, und mit etwas mehr Engagement von unserer Seite könnte das die Umwelt auch sein. Informationen über Aktionen in Naturparken findet man u.a. auf der Homepage der Föderation Europarc oder den Internetseiten der Naturparke aus der eigenen Region, wie zum Beispiel der Eifel.

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